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Kraftplatzreise Türkei: Von Konya zu den Feenkaminen Kappadokiens

  • Autorenbild: Mirja
    Mirja
  • 31. März 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. März

Die Türkei gehört zu meinen Lieblingsländern – voller Kultur, Geschichte und spiritueller Kraftplätze. Unsere diesjährige Reise führte uns nach Konya, zur Pilgerstätte von Rumi, und weiter nach Kappadokien, der märchenhaften Landschaft mit den berühmten Feenkaminen.

Doch wie bei jeder Kraftplatzreise gab es auch hier unerwartete Wendungen: Einen Tag vor Abflug erfuhren wir, dass unser geplanter Flug nach Kappadokien storniert wurde. Für die Mitreisenden online war dies die erste Überraschung der Reise – ein erstes Foto zeigte die leere Abflugtafel am Flughafen.



Konya – Begegnung mit Rumi und der mystischen Weisheit


Statt in Kappadokien zu starten, flogen wir nach Antalya und machten uns mitten in der Nacht auf den Weg nach Konya. Dort angekommen, blickten wir vom Hotel direkt auf die Pilgerstätte des weisheitsvollen Mystikers Rumi, Schüler von Shams-e-Tabrizi.

Rumi, der noch heute als einer der meistgelesenen Dichter und Mystiker gilt, steht für Liebe, Toleranz und innere Einkehr. Seine berühmten Worte „Es gibt einen Ort zwischen richtig und falsch, und dort treffen wir uns“ prägen bis heute die spirituelle Landschaft von Konya.

Bereits zum dritten Mal spürte ich die intensive, bedingungslose Liebe an diesem Ort – eine Energie, die jede Zelle berührt, Ruhe schenkt und inneren Frieden ausstrahlt.


Begegnung mit dem Sufi Schüler


Besonders berührend war diesmal ein junger Mann mit leuchtenden Augen, der seine persönliche Geschichte teilte: Moslem und in den USA aufgewachsen, kam er nach den Erfahrungen von 9/11 in eine tiefe Glaubenskrise. Der Sufismus, die mystische Form des Islam, schenkte ihm Frieden und die Fähigkeit, Menschen ohne Urteil und Vorbehalt zu begegnen.

Diese Begegnung vermittelte uns allen: Frieden beginnt in uns selbst, und Kraftplätze wie Konya öffnen Türen zur inneren Heilung und Ausrichtung.


Kappadokien – Märchenhafte Landschaft und Ballonfahrten


Nachdem wir uns in Konya gestärkt hatten, führte die Reise weiter nach Kappadokien, berühmt für seine Feenkamine: bizarre, hoch aufragende Tuffsteinformationen, die wie kleine Türme mit spitzen Hüten in den Himmel ragen.

Der Wetterbericht hatte die Ballonfahrten lange verzögert, doch am nächsten Morgen starteten die hunderten farbenfrohen Heißluftballons über der märchenhaften Landschaft. Ein wunderbarer Moment, der Leichtigkeit, Freude und Staunen in uns hervorrief.

Vom Hotel aus konnten wir die Ballons aufsteigen sehen, ihnen „Guten Morgen“ wünschen und die friedliche, magische Stimmung aufnehmen – ein Sinnbild dafür, dass manchmal Umwege und Planänderungen die schönsten Erlebnisse bringen.



Die spirituelle Kraft von Musik und Tanz


In Konya hatten wir die Gelegenheit, den Derwisch-Tanz zu erleben: Männer in weißen Gewändern, eine Hand zum Himmel, die andere zur Erde, drehen sich im meditativen Kreislauf. Diese heilige Symmetrie und rhythmische Bewegung verbindet uns mit universeller Energie und vermittelt Ruhe, Frieden und Balance.

Auch online Mitreisende konnten diese Energie spüren. Musik, Farben, Tanz und Architektur wirken wie ein Coaching – sie helfen, Stress loszulassen, sich zu zentrieren und die inneren Ressourcen zu aktivieren.



Synchronizitäten und die Magie der Reise


Die Umstellung der Route von Kappadokien auf Konya und zurück zeigte einmal mehr: Synchronizitäten lenken uns auf die perfekten Wege. Hätten wir den stornierten Flug nicht erlebt, hätten wir die besondere Ballonfahrt und die tiefgehenden Begegnungen in Konya möglicherweise nicht so intensiv erfahren.

Dieses Erlebnis erinnert uns daran, dass Zufälle im Leben Chancen sind, Lehren, die uns lehren, Ruhe und Gelassenheit zu bewahren und offen für Wunder zu sein.


Fazit – Kraftplatzreisen in der Türkei


Unsere Reise nach Konya und Kappadokien zeigte eindrucksvoll, wie Kraftplätze, Musik, Tanz und Begegnungen uns auf mehreren Ebenen berühren:

  • Rumi in Konya vermittelt bedingungslose Liebe, innere Einkehr und Frieden.

  • Derwisch-Tanz bringt uns Harmonie, Balance und meditative Ruhe.

  • Kappadokien schenkt Leichtigkeit, Staunen und die Freude an der Natur.

  • Synchronizitäten und unerwartete Umwege zeigen, wie sich der göttliche Plan entfaltet.

Die Türkei, mit ihren Menschen, der Musik, der Landschaft und der spirituellen Tiefe, berührt das Herz, öffnet den Geist und erinnert uns daran, Liebe, Frieden und Freude in unser tägliches Leben zu integrieren.


Feedback zur Reise



Feedback der Teilnehmer

Deine Kraftreise wirkt noch nach und ich bin dir sehr dankbar für diese Reise, die Erfahrung und Heilung. Du bist ein Segen und ich freue mich auf“ - Nicole

Danke liebe MirjaIch bin berührt und aber auch gespannt, wohin die nächste Friedens- und Pilgerreise geht. Zunächst aber eine gute Rückkehr. “ - Dagmar
Mirja, vielen Dank für diese Reise. Ein Tor in die Heimat, in mein Herz wurde geöffnet. Werde baldmöglichst mich auch vor Ort inspirieren lassen. Nehme dich dann mit. Deine kindliche Freude war ansteckend. Vielen Dank für die Erinnerung. Du sagst es: Vertrauen, wenn was nicht klappt - geschehen lassen. Wünsche allen alles Liebe auf ihrem Weg.“ - Nilay
Unbeschreiblich berührt bin ich, nicht in Worte (jedenfalls nicht in deutsche Worte) zu kleiden. DANKE ♥“ - Anja

Kommentare


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Kontakt

Mirja Geertz

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mirjageertz@gmail.com

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